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Rückblick auf unsere
VORFÜHRUNG UND AUSSTELLUNG
JAPANISCHER
WEGKUNST
zum 10-jährigen
Vereinsjubiläum des Donau Dojo Ingolstadt e. V. (Verein für Kyudo - traditionelles japanisches
Bogenschießen) am Sonntag, den 14.
September 2008 in Ingolstadt, Klenzepark
(Exerzierhaus)
gezeigt wurden: Kyudo (japanisches
Bogenschießen), Bonsai, Kalligraphie, Origami, Chado (Teezeremonie), Ukiyo-e (Holzschnitte) und Musik
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Das Wort "Wegkunst" gibt
nur unvollkommen wieder, was der japanischen Begriff "DO" (chinesisch DAO) in Verbindung mit einer
Wissenschaft oder einer Kunst bedeutet. "DO", wörtlich "Weg", ist ein
Hinweis auf eine geistige Dimension einer physischen Fertigkeit. In der
japanischen Kultur wird der Begriff etwa seit dem 15. Jahrhundert als ein
Ausdruck gebraucht für lebenslanges Üben einer Kunst, verbunden mit
der Entwicklung der eigenen Persönlichkeit. "Do" ist das
Schlüsselprinzip vieler japanischer Künste wie z. B. Ken-do (Weg mit
dem Schwert), Ju-do (sanfter Weg), Sho-do (Weg des Schreibens), Ka-do (Weg mit
den Blumen - Ikebana).
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Nach der Begrüßung der Zuschauer durch unsere
Vereinsvorsitzende, Frau Marlene Haubner, und der musikalischen Eröffnung
der Veranstaltung demonstrierten Mitglieder unseres Vereins verschiedene
zeremonielle Formen des traditionellen japanischen Bogenschießens (Kyudo), und vermittelten einen Eindruck der Ruhe und
zugleich geistigen Kraft, die von dieser seit mehr als tausend Jahren
praktizierten Kunst ausgeht.
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Die Vertreter des Vereins Jikishin Chadokai aus
Nürnberg zeigten eine Teezeremonie und gaben
hierzu ausführliche Erläuterungen. Seit mehr als 400 Jahren
prägt der Teeweg die gesamte japanische Kultur geistig, philosophisch,
sozial, ästhetisch. Der Teeweg, Chado, ist
neben Kyudo eine der renommiertesten und ältesten japanischen Künste.
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Musikalische Akzente, dies war
uns eine besondere Freude, setzten Frau Kozue Sato und Herr Yukihiro Shiotsubo.
Frau Kozue Sato lebt seit 1992 in Deutschland und studierte an der
Musikhochschule München Querflöte. Yukihiro Shiotsubo wurde in Tokio
geboren, studierte an der Musikhochschule in München Klavier und ist
tätig als Solist bzw. Kammerpianist. Beide unterrichten an der Simon Mayr
Sing- und Musikschule. Frau Sato stellte uns zusätzlich zahlreiche
Kalligraphien aus Ihrem Privatbesitz für die Ausstellung zur
Verfügung. |
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Die "Pflanze in der Schale", wie Bonsai wörtlich übersetzt heißt, brachte
uns die Ingolstädter Bonsai-Gruppe nahe. Es waren ausgewählte
Exponate zu sehen, die die Harmonie zwischen den Naturelementen symbolisierten.
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Einen Einblick in die Kunst des Papierfaltens (Origami) gab die Origami-Gruppe des KUNST-WERKs
Ingolstadt. |
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Eine Ausstellung von mehr als dreißig japanischen
Originalholzschnitten (Bilder der fließenden Welt, Ukiyo-e) aus dem 19. Jahrhundert umfasste Werke von
Chikanobu, Kunisada, Kuniyoshi, Toshikata, Hiroshige, Yoshitoshi u. a. |
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Shoji-Wände
stellte uns dankenswerter Weise die Firma Risch zur Verfügung.
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Für nähere
Informationen empfehlen wir Ihnen die Webseiten der Mitwirkenden:
Wir danken allen Mitwirkenden für
ihren Einsatz und den zahlreichen Besuchern für ihr Interesse!
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| Exerzierhaus im
Klenzepark/Ingolstadt |
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